Friday 18. May 2012


Erfahrungen von Männern, die von Richard Rohr initiiert wurden

 

Männerinitiation - wieso, warum?

„Was ist Männerinitiation?“, werde ich des Öfteren gefragt und merke dabei, dass mir die Antwort nicht leicht fällt. Ich selbst habe sie im Jahr 2003 durchlebt. Ein paar Stichworte fallen mir in der Erinnerung spontan ein: Die wertschätzende Gemeinschaft unter Männern aller Altersstufen, und ein sehr hohes Niveau an Kommunikation waren für mich erstaunlich. Die Erfahrungen, dass ich nicht der Mittelpunkt der Welt bin und ich durch das Durchleben der Rituale mehr Verantwortungsgefühl entwickelt habe, prägen mein derzeitiges Leben. Seither ist mir klarer geworden, dass in den Brüchen und Übergängen des Lebens die Spur Gottes leichter zu entdecken ist.

 

Wörtlich bedeutet das Wort Initiation ‚in etwas hinein gehen‘. Man bekommt einen Schlüssel der Interpretation, worum es im Leben geht. Zentrale Inhalte werden in den Riten spürbar: Loslösung von Abhängigkeiten, Erprobung und Konfrontation, Wiedereingliederung in einen größeren Sinnzusammenhang. Psychische oder physische Wunden, die man früher erlebt hat, sind Zugänge zur Heilung und Veränderung. Insofern ist Initiation für Männer im Wesenskern urchristlich. Der christliche Erlösungsweg ist dann begreifbar, wenn Wunden als Ort der Heilung und des spirituellen Wachstums verstanden werden. Der Weg hin zu Jesus führt über die Verletzungen, das Gebrochensein und die Machtlosigkeit.

Die Natur ist der Schauplatz, in dem Religiöse Erfahrung noch ursprünglich gemacht werden kann. Abraham, Mose, Elija, Johannes der Täufer und Jesus hatten ihre besonderen religiösen Erfahrungen in der Natur.

 

Initiierte Männer sind keine besseren Männer, aber sie können tendenziell mit ihren eigenen Schattenseiten besser umgehen. Sie müssen nicht zurückschlagen, wenn sie verletzt werden. Sie werden dadurch nicht zu ‚richtigen Männern‘, sondern mehr sie selbst. Initiation kann von männlichen Allmachtsphantasien befreien. Sie bietet einen Rahmen, eine Unterbrechung, in der es Gott ein wenig leichter hat in unsere Herzen einzubrechen.

 

Peter Ebner, Diözesanreferent der Kath. Männerbewegung in Salzburg






Was ich meiner Initiation verdanke

 

 

Meine Initiation befreite mich ein Stück weit aus dem Spiegelsaal, in dem ich von einem Spiegel zum nächsten eile in der Hoffnung auf Anerkennung und Bestätigung der Images, die ich mir im Laufe meines Lebens von mir selbst gebildet habe. Ich lernte eine Sprache der Verletzbarkeit, die auch Schmerz und Scheitern zulässt.

 

Meine Hauptverantwortung sehe ich seither darin ein Leben zu führen, dass trägt im Angesicht des Todes, dass ich bei all den vielen kleinen Aufgaben zur Bewältigung des Alltags offen bin für den Anruf meiner Seele.

 

„Noch bist du nicht kalt, und ist es nicht zu spät,

in deine werdenden Tiefen zu tauchen,

wo sich das Leben ruhig verrät.“  (Rainer Maria Rilke)

 

Fritz, Steuerberater





Alois Ebner, 41 Jahre, AHS-Lehrer, Initiiert 2007 auf der Tollinghöhe, Leoben

Ich habe mir eigentlich nicht gar so viele Gedanken im Voraus gemacht, was da auf mich zukommen wird. Gruppentherapie, verschiedene Selbsterfahrungsseminare, sei es ausbildungshalber oder privater Natur, was soll mir da noch Angst machen? Nein, Angst empfand ich auf keinen Fall; Neugierde, ein bisschen eingeschüchtert von den vielen Teilnehmern, manche wirkten sehr selbstbewusst, stark. Aufgeschlossen blickte ich den nächsten Tagen entgegen.

Es fällt mir schwer, die einzelnen Tage zu beschreiben, – daher mache ich es mir gar nicht zur Aufgabe, sondern möchte ein paar einprägsame Erinnerungen von der Initiation wiedergeben:

Die Kraft der Rituale:

Tief beeindruckt und bewegt war ich von der Kraft der Rituale. Diese ungebändigte, natürliche Kraft von 150 Männern, die sich gemeinsam auf die Suche gemacht haben, etwas bewegen zu wollen, einander in ihrer Kraft unterstützen, sich in ihrem So-Sein annehmen, zureden und einander hoch heben, das war besonders beeindruckend. Auch die Gewissheit, dass diese Männerkraft von einer höheren Macht nicht nur unterstützt, sondern vielmehr entfacht und angezündet wurde.


Zuhören – zuhören – zuhören:

Nicht bewerten, nicht nachfragen, sondern den anderen in der kleinen Gesprächsgruppe „nur“ zuhören. Im Aussprechen geschieht der erste Schritt der inneren Heilung und Versöhnung. Und diese Tatsache war spürbar, war mitten unter uns.

Sich zurückziehen; spazieren gehen.

Viele Wege quer durch den Wald, an Wiesen und Bächen vorbei. Einfach nur Schritt für Schritt dahingehen, das, was gerade kommt, annehmen, es betrachten und auch wieder loslassen – ein Prozess, der im Gehen leichter fällt als im Sitzen oder Liegen.

Die Taufe:

Was in diesen Stunden innerlich geschah, vollzog jeder Teilnehmer dann noch als Besiegelung im Pool. Das Ritual der Taufe beeindruckte mich tief, beinahe majestätisch und mit großer Ehrfurcht zelebrierte ich dieses Sakrament ein zweites Mal (das erste Mal vollzogen es meine Eltern in meiner Heimatpfarre);  diesmal viel bewusster, tiefer und überzeugter.


Die Initiation

Sie war für mich am einprägsamsten und stärksten. Sicherlich, ich war schon sehr auf meine Initiation gespannt, oder besser gesagt, ich konnte es fast nicht mehr erwarten, dass das vollzogen werden sollte, worauf ich mich in den letzten Tagen so bewusst, klar und intensiv vorbereitet hatte.


Der Satz aus dem 1. Korintherbrief: Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war.“ (1. Kor 13,11) hallte noch lange in mir nach.  

Was wirkt weiter?


Was ist von dieser Initiation geblieben, was wirkt nachhaltig in mir weiter?
Eine Frage, die nicht ganz leicht zu beantworten ist: Da ist die Männergruppe zu erwähnen – wir treffen einander monatlich einmal –, die aus der Initiation in Leoben herausgewachsen ist. Auch hier pflegen wir das Zuhören, am anderen Anteil nehmen, Miterleben und -fühlen im Erzählen, und es einfach so stehen lassen, wie es ausgesprochen wurde. Das tut wohl, schafft Vertrauen und eine tiefe Freundschaft – dafür bin ich sehr dankbar.

Im Inneren reife ich an meinem Mann-Sein. Mit meinem Scheitern, Aufrichten, Weitergehen, Loben und Preisen. Alles, was da ist, ist gut, weil es letztlich göttlich ist. Leben im Hier und Jetzt. Stark werden durch meine Wunden, und sie zu heilenden Wunden werden lassen.


Zu „wissen“,

dass in diesen Tagen etwas zu wirken begonnen hat, das nicht mehr aufhören wird.                                                                                                                                          Zu „wissen“,
dass ich berufen bin, mein Leben aus der Fülle und Liebe Gottes zu leben.     
Zu „wissen“,
dass ich durch die Initiation Verantwortung trage.

Vieles verdanke ich der Initiation, den Menschen, die mich dort hingebracht haben!





Michael Josef, 35 Jahre, Seminaranbieter, Physiotherapeut


"Noch während des Initiationsseminars - ganz zu schweigen von der Zeit davor - hatte ich ärgste Bedenken, ob das alles bei mir auch wirklich etwas bewegen würde... ich hatte ein tiefestes Bedürfnis nach Transformation, nach Kontakt zu mir, meinen Innenwelten und tiefsten Gefühlen, nach Veränderung in meinem Leben, nach einer stabilen männlichen Identität, usw. Doch an all das heranzukommen erwies sich die ganze Zeit über schon so unendlich schwierig. Warum also sollte gerade dieser Rohr und seine komischen Rituale daran etwas ändern können? Dieser Zweifel begleitete mich die ganze Zeit über - wie gesagt - auch noch während des Seminars und sogar danach.
Doch die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten...

 

 

Wenn ich heute zurücksehe, kann ich nur lachen. Diese Sorge hätte ich mir ersparen können. Nichts in meinem bisherigen Leben hat so viel in mir in Bewegung gebracht. Ich weiß nicht, wo ich heute stehen würde, hätte ich damals nicht teilgenommen. Aber Eines ist sicher: Mein Männer-Leben hätte nicht annähernd so viel Sinn. Meinen "Jakobs-Kampf mit Gott" könnte ich nicht als solchen wahrnehmen.
Ja, es ist immer noch, und immer wieder, ein "Ringen mit dem Leben", ein Ringen um die meine Mitte, um Sinn, um Verbundenheit, um die Liebe, um meine Vision, und den richten Weg dahin, usw., aber ich hab eine Idee davon, wofür das alles gut ist, und dass mich dieser Weg zurück führt, heim führt...
... der ganze Unsinn des Lebens, macht doch irgendwie Sinn...
... und ist damit viel leichter, oder machmal überhaupt erst dadurch, zu
ertragen.

Erst jetzt, durch diese zweite Geburt, lebe ich wirklich.

Michael Josef "



Klaus, 45 Jahre, Marketingmanager

Ich habe meine Initiation im April 2004 in Arizona / USA durch Richard Rohr erfahren. Die Initiation ist eigentlich mehr auf mich zugekommen als ich auf sie.
Als ich das erste Buch von Richard Rohr in die Hand nahm, "Loslassen und du wirst gehalten", da wusste ich, dieser Mann spricht mir aus dem Herzen. Diese Erfahrung hatte ich zuvor noch nie in meinem Leben gemacht. Viele Bücher und unzählige "Ja's" zu dem was Richard Rohr in seinen Büchern über uns Männer schreibt. Seine Bücher führten mich auch zum Seminar "Vom wilden Mann zum weisen Mann", das RR in Österreich angeboten hatte. Ich wusste sofort, da muss ich hingehen, trotz eines ordentlichen innerlichen Widerstandes, an einem Männer-Seminar mit 84 Männern teilzunehmen. Die Erfahrung die folgte war unbeschreiblich. Ich fühlte mich erlöst, beschenkt und alles, mein ganzes Leben bekam einen neuen Sinn. Kurzum, ich fühlte mich wieder eins mit dem Leben, entdeckte eine neue Männlichkeit in mir der ich trauen konnte und war einfach unglaublich dankbar für das alles was ich bei diesem Seminar erleben durfte. Mir war klar, dass ich das alles nicht für mich behalten wollte, kein Konsument sein, sondern gerne als Werkzeug zur Verfügung stehen wollte. So kam es, dass ich zusammen mit einigen Weggefährten die Webseite www.mannsein.at begründete.

Um nun auch an der Initiationsarbeit mitarbeiten zu können schlug mir Michael Josef Egarter vor, mich von Richard Rohr initiieren zu lassen. Dies brachte mich auf den Weg in die USA zur Initiation durch Richard Rohr.

Die Initiation selbst war für mich ein tief greifendes Erlebnis. Ich teilte die Reise zwar mit Paul, einem Freund. Trotzdem hatte ich aber auch einen ordentlichen Widerstand zu überwinden. Die 5 Tage dauernde Initiation zu durchlaufen und das alles in einer Fremdsprache. Zudem hatte ich auch Bedenken, ob mich die Rituale nicht überfordern würden, hatte Angst vor dem Versagen. Was mir half, war mein Glaube, welchen ich zwei Jahre zuvor durch den Tod einer ganz nahen Freundin "Sandra" wieder gefunden hatte. Sandras war mit 37, nach einer 13 Jahre erduldeten Brustkrebserkrankung verstorben. Durch diesen neuen Glauben, vertraute ich, dass alles was kommen würde gut und richtig für mich sein wird.

Die 5 Tage gemeinsam mit meiner Home-Group waren ein unglaublich tief gehendes Erlebnis für mich. Nie zuvor war ich mir selbst und bis dahin für mich fremden Männern mit denen ich meine Home-Group teilte so nahe. In dem wir uns schonungslos offen begegneten, durften wir heilige Momente erleben, welche uns tief im inneren verbanden und bewegten.
Die Initiation bestätigte mir ganz deutlich wofür ich lebe und zeigte mir auch den tieferen Sinn in meinem Leben auf. Aber mir wurde auch klar, wie klein, hinfällig und jämmerlich ich doch auch bin, so wie ich bin. Gleichzeitig wurde mir auch bewusst, dass ich so wie ich bin von Gott geliebt bin, noch mehr, er auch in mir ist und mein Lebensweg mich zu ihn in mir und in allen Menschen in welchen er ebenso lebendig ist, führen soll.

Nach der Initiation änderte sich und bereicherte sich mein Leben beständig. Ich begründete eine Männergruppe mit, die nun eine Art spirituelles, männliches zu Hause für mich geworden ist. Alles ist im Fluss und ich habe das Gefühl, das mein Leben eine ganz neue „innere“ Wendung erfahren hat. Viel Sinn ist zurückgekehrt. Nach wie vor erlebe ich natürlich auch meine Niederlagen, Stagnationen, Zeiten des Zweifels, welche sich nun aber anders anspühren. Diese haben nun für mich auch Sinn und bringen mich weiter, brechen mein Ego auf und bringen mich wieder zurück zu mir selbst.

Ich bin Richard Rohr aus dem tiefsten Herzen dankbar für alles, was ich und so viele Männer über den Globus von ihm erhalten haben und dafür möchte ich mich auch einsetzen und diese tiefe, männliche Spiritualität weitertragen helfen. Als ein bescheidenes, beschränktes Werkzeug, das sich freut, dafür bereitstehen zu dürfen, wenn es gebraucht wird.

 

Klaus



 

Vergiss deine perfekte Darbringung
Tom McGrath, Teilnehmer der Initiationsriten mit Richard Rohr 2003, berichtet.

 

Zwei Tage bevor ich zum Initiations-Seminar auf der Ghost-Ranch aufbrach, hatte ich einen Traum der mir klar machte, dass diese Erfahrung nicht „Business as usual“, nicht alltäglich sein würde. Ich träumte, dass ich zu einem sehr wichtigen Ort musste und dafür ein Auto brauchte. Ich fragte einen Freund – ein wilder Kerl, der in den Bergen Montanas lebt – ob er mir sein Auto leihen könnte. „Sicher!“, sagte er. Das Auto stand draußen an der Hauptstraße. Als ich die Fahrertür öffnete, stellte ich mit Bestürzung fest, dass das Auto weder Lenkrad, noch Bremsen, noch Gaspedal hatte. Ich setzte mich rein und das Fahrzeug setzt sich in Bewegung um mich dorthin zu bringen, wo ich hin musste. Besorgt, aber auch aufgeregt wurde ich auf eine Reise geführt, bei der ich keinerlei Kontrolle hatte.

 

Die große Neuigkeit bei dieser Initiations-Erfahrung war, dass es kein selbstgesteuertes Vorhaben war, keine Reise durch sowieso bereits bekannte Dinge. Wir wurden in die Wildnis geführt – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Gleich zu Beginn wurde uns von den Leitern versichert, dass wir nicht emotional manipuliert werden würden. Statt dessen wurden wir in das, im Kern unserer Existenz liegende, Mysterium eingeladen. Durch die Kraft von Ritualen, Erzählungen, die rauhe Schönheit der Landschaft und unsere eigene Sehnsucht nach dem lebendigen Gott, betraten wir heiligen Raum, heilige Zeit und heilige Energie. Und obwohl wir Schulter an Schulter standen, einander mit größtem Respekt sanft unterstützen, unternahm jeder Mann eine einsame Reise, die nur er gehen konnte. Der Mut und die Entschlossenheit meiner Brüder war inspirierend!

 

Meine ganz persönliche Reise führte mich in die Verzweiflung. Ich begegnete einer Hoffnungslosigkeit, von der ich nicht wusste, dass sie in mir steckte. Trotzdem war ich durch ihre Enthüllung - mit der Hilfe der Rituale und der Begegnung mit einem Kojoten bei einer Wanderung vor Sonnenaufgang - unglaublich erleichtert: Die Wahrheit war am Tisch!

All meine Abwehrstrategien fielen in sich zusammen und hinter den zerschmetterten Mauern fand ich mich, einen zynischen Mann, dessen gesamtes Repertoir an Tricks zur Selbst-Erlösung versagt hatte, und der deshalb das Schlimmste fürchtete: Dass er den Rest seines Lebens damit verbringen würde, den bereits leeren Beutel verzweifelt immer wieder erneut nach Tricks zu durchsuchen...

Während ich erfüllt von inneren Leere einen felsigen Pfad in den Schatten der Dämmerung entlang stieg, wusste ich es plötzlich so klar, so deutlich, so bestimmt, wie ich es nie zuvor gewusst hatte: Dass ich niemals, was immer meine ganz persönliche Versuchung und meine ganz spezielle Verrücktheit gewesen war, ein selbst-gemachter Heiliger werden würde! Am Gipfelplateau des Chimney-Rock-Tafelberges angekommen, ging ich zum Abgrund an dessen Rand. Ich hielt meine Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung vor mich hin, und spürte wie unendlich schwer sie wog. Ich wandte mich Gott zu und bot sie ihm an. Es war alles das ich noch geben konnte. Meine Verzweiflung.

Gerade in diesem Moment blinzelten die ersten Sonnenstrahlen über dem Kitchen-Tafelberg im Osten hervor. Licht überflutete das Tal und die Büsche waren in feuerrote Farbe getaucht. Ich warf mich nieder vor der Sonne – die Erde kühl auf meiner nackten Brust, und die Sonnenstrahlen warm auf meinen Schultern. Alles war wie neu. Die Schriftstelle „ Am Anfang war das Wort, und das Wort war mit Gott, und das Wort war Gott.“ Kam mir in den Sinn. In diesem Moment hatte ich eine tiefe Ahnung davon, dass der Urknall eine Äußerung des Schöpfers, ein Wort ausgerufen in Freude und Wildheit war, und ich wusste, dass auch ich, ein Teil dieses gesprochenen Wortes war. Ich bin Ausdruck Gottes, des Schöpfers. Gemeinsam mit der gesamten Schöpfung floss ich in einem verschwenderischen Akt des Selbstausdrucks aus dem Herzen Gottes:

Meine zwecklosen Tricks haben absolut keine Bedeutung mehr.

 

Die Vögel sangen rund um mich, und ich teilte mein Frühstück, den Müsliriegel, mit ihnen. Ich schloss mich ihnen mit Hymnen des Lobpreises an. Ein Tag von tiefer Trauer hatte geendet. Ein neues Leben hatte in mir begonnen.

Ich versuche es dankbar zu leben, und meine Hände vom Lenkrad fern zu halten.

 

Tom McGrath lebt in Chicago und wurde im Oktober 2003 auf der Ghost-Ranch in New Mexico initiiert.

Übertragen aus dem Englischen von M. J. Egarter




 

 

 


 

Gedanken von Richard Rohr:

DAILY REFLECTION von RICHARD ROHR - Center for Action and Contemplation

zur heutigen Reflection

Richard on the Road

 

Die Jahresplanung von Richard Rohr OFM in und außerhalt der USA kannst du hier abfragen.

zur CAC-Info-Seite


Das bewegt die Männer der ARGE mannsein.at


Viele, die diese Seite besuchen und sich für die MÄNNER-INITIATION nach Richard Rohr interessieren, fragen sich vieleicht: "Was bewegt diese Männer sich für die MÄNNER-INITIATION einzusetzen?

Zu den Statements


 

Richard Rohr bei Twitter



Richard Rohr twittert

 

 

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